Die Zukunft von Events ist divers und inklusiv – warum es sich lohnt, jetzt am Ball zu bleiben
Bild: Joseph Mucira - pixabay.com

Die Zukunft von Events ist divers und inklusiv – warum es sich lohnt, jetzt am Ball zu bleiben

Die Veranstaltungswirtschaft wurde durch die Corona-Pandemie ziemlich auf den Kopf gestellt. Derzeit dürfen sogar überhaupt keine Veranstaltungen stattfinden. Und sollten wir langsam wieder starten mit Events, werden tragfähige Hygienekonzepte und die Frage nach hybriden Konzepten zunächst im Vordergrund der Planungen stehen.

Vielen Eventplanende und Veranstaltende nutzen die derzeitige Situation, um sich fit zu machen in den beiden Bereichen, um die sich momentan alles dreht: Die Umsetzung von professionellen Online-Formaten und die Ausbildung von Hygienebeauftragten für Veranstaltungen. Dieser Fokus ist gut und wichtig, denn diese Themen werden auch weiterhin eng verbunden sein mit künftigen Eventkonzepten.

Online-Formate und Hygienekonzepte sind nicht alles

Wir stellen aber auch fest, dass Themen, wie Nachhaltigkeit, Diversität und Inklusion für die meisten Eventverantwortlichen derzeit eine geringe oder gar keine Rolle spielen. Dies hat viele Gründe: Vielerorts sind ganze Eventteams in Kurzarbeit, bei Soloselbstständigen und Agenturen sind Kundenkontakte weggebrochen. Noch ist niemandem klar, wann und in welcher Form Veranstaltungen wieder physisch stattfinden können. Deshalb liegt es für viele auf der Hand, diese Themen jetzt ruhen zu lassen. Doch gerade dieser Trend kann sich für viele Player in der Veranstaltungswirtschaft zu einem klaren Wettbewerbsnachteil entwickeln.

Die Corona-Pandemie und das raketenartige Wachstum im Bereich digitaler Formate wirkt auf viele Themen, die im Veranstaltungsbereich früher eher stiefmütterlich behandelt wurden, wie eine Art Brennglas aus. Erst jetzt werden die Versäumnisse der letzten Jahre deutlich sichtbar und sorgen für wachsende Diskussionen. Dazu gehören zweifelsohne die kaum aktiv verfolgte Diversität und Inklusion bei Veranstaltungen. Heute fällt auf, wie wenig Frauen auf Online-Podien vertreten sind und dass Online-Formate nicht per se durch den Wegfall von physischen Hürden inklusiv oder barrierfrei sind. Viele Teilnehmende können schlichtweg gar nicht teilhaben an interessanten digitalen Veranstaltungen.

Wer jetzt divers und inklusiv wird, bleibt dies auch in der Zukunft

Teilnehmenden fallen diese Defizite immer stärker auf und artikulieren diese auch öffentlich. Veranstaltende, die hier die Zeichen der Zeit verstehen und offen sind, ihre Formate anzupassen, haben einen klaren Vorteil: Sie werden heute auch während der Corona-Pandemie mit ihren Online-Events wahrgenommen als agile, sich an den Bedürfnissen der Teilnehmenden ausrichtenden Playern. Hier kann neues Vertrauen und nichtzuletzt Kundenbindung entstehen, die sich auch in Zukunft fortsetzen wird.

Im Umkehrschluss werden es allerdings diejenigen Veranstaltenden am Markt schwer haben, die jetzt nicht die Gelegenheit nutzen, sich fit für die Zukunft zu machen, bei dem so sehr herbeigesehnten „Re-Start“ des Eventbereichs aktiv dabei zu sein.

Kernbereiche zeitgemäßer Eventkonzepte

Diese vier Säulen werden unsere künftigen Veranstaltungskonzepte bestimmen:

Trotz aller Widrigkeiten ist jetzt die Zeit, sich im Rahmen der individuellen Gegebenheiten darauf vorzubereiten – durch die Weiterbildung und Beschäftigung mit diesen Themen z.B. über Online-Veranstaltungen, Weiterbildung oder entsprechender Literatur.

Es ist an der Zeit, die momentane Krise auch als Chance zu sehen, die herkömmlichen Konzepte auf den Prüfstand zu heben und an den richtigen Stellschrauben für die (nahe) Zukunft zu drehen.


Haben Sie Fragen dazu, wie Ihre Eventkonzepte diverser und inklusiver werden? Dazu, wie Sie mit diesen Themen beginnen können? Wir unterstützen Sie hier sehr gerne – fragen Sie uns am besten gleich via Email.

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