Alle Jahre wieder – noch Trend oder schon Realität?

Jedes Jahr Richtung Jahreswechsel können wir sie lesen: die Trendprognosen für das kommende Jahr. Was kommt auf die Eventbranche zu? Welche Trends sollten wir in unseren Events unbedingt mitmachen? Was ist der angesagteste Trend?

Wenn man sich etwas Zeit nimmt und in die Prognosen der vergangenen Jahre schaut, dann tauchen gewisse Trends immer wieder auf: Digitalisierung und Konnektivität, Sicherheit, Demografischer Wandel oder auch Nachhaltigkeit gehören dazu. Doch können wir hier überhaupt noch von Trends sprechen? Sind wir gerade bei diesen Themen nicht schon in der Realität angekommen?

Events der Zukunft

Es gibt Branchenexperten, die sich eifrig damit beschäftigen, wie Events in Zukunft aussehen werden. Welche Veranstaltungsformate setzen sich durch? Welche Trends sollten Einzug in die Eventplanung halten? Und ähnliche Fragen. Eine wichtige Aufgabe, will man nicht steckenbleiben in alt hergebrachten Formaten, Trends verpassen oder gar von Mitbewerbern abgehängt werden.

Wenn man sich die Teilnehmer überall dort anschaut, wo Events stattfinden – sei es im Bereich Wirtschaft, Unternehmen, Kultur oder auch Sport – fällt jedoch ziemlich schnell auf, auf was es bei zukunftsgerichteten Konzepten ankommt. Hier noch von Trends zu sprechen, verkennt, dass diese Themen längst in unserer Gesellschaft angekommen und etabliert sind – wir sprechen deshalb von Realitäten. Wie aber sehen danach Events der Zukunft aus?

Grafik Events der Zukunft

Miteineinander statt nacheinander

Jeden der zuvor genannten Bereiche einzeln für sich und nacheinander zu betrachten und für die eigenen Events anzugehen, macht keinen Sinn. Auch wenn Veranstaltungsplaner mitunter meinen, es sei zu viel verlangt, neben der Digitalisierung auch noch nachhaltige oder gar barrierefreie Aspekte berücksichtigen zu müssen. Hier verfällt der eine oder andere Planer gerne in die Haltung: alles der Reihe nach, aber nicht sofort.

Eventkonzepte müssen neu gedacht werden, aber nicht neu gelernt. Es geht um die Veränderung des eigenen Standpunktes und die Verinnerlichung, dass sich Veränderungen unserer Gesellschaft auch in sich verändernden Konzepten widerspiegeln. Die Techniken, Events zu kreieren und zu planen ändern sich kaum – es geht um Stories, um Visionen und die Bedürfnisse unserer Teilnehmer. Die Basis unseres Tuns allerdings ist eine andere und nimmt die tiefgreifenden Veränderungen um uns herum auf – über alle Unternehmensbereiche hinweg.

Wenn wir es schaffen, künftige Eventkonzepte auf die genannten fünf Säulen zu bauen, werden wir unsere Zielgruppen erweitern und damit mehr Teilnehmende für unsere Veranstaltungen gewinnen, Ressourcen und Budgets schonen und letztlich mehr Teilhabe für alle an unseren Events interessierten Menschen erzielen.

Es bloggte Kerstin Hoffmann-Wagner

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